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Wien 9 | U4 Station Roßauer Lände | Info 319 66 44-10 | Reservierung: 315 52 02 ab 15:00

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Boule

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Fast alle können es erlernen, die meisten haben es schon probiert, bei vielen weckt es schöne Urlaubserinnerungen, einzelne sprechen dabei französisch, alle schätzen das bunte ungezwungene Ambiente.

Insgesamt acht Bahnen warten auf die summer stage Gäste

Bereits die alten Griechen und Römer kannten ein dem heutigen Boule (französisch) oder Boccia (italienisch) verwandtes Spiel. Bei den Griechen warf man die Kugel so weit wie möglich, bei den Römern so genau wie möglich. Letztere sind somit die Erfinder der Zielkugel, die im Französischen "Cochonnet", bei uns "Schweinchen" oder umgangssprachlich kurz "Sau" genannt wird. Der eigentliche Sinn aller seit her üblichen Kugelspiele ist, dass zwei Parteien darum eifern, wer näher ans Schweinchen kommt bzw. präziser spielen kann.

Der berühmte Schriftsteller und Humanist Francois Rabelais merkte an: "Das Boulespiel ist gut gegen Rheuma und alle möglichen anderen Leiden, es ist für Menschen jeden Alters geeignet, vom Kind bis zum Greis". Petanque ist die historisch jüngste Variante aller Kugelspiele und trat wegen ihrer leichten Praktizierbarkeit einen Siegeszug um die ganze Welt an.

Spielregeln:
Es spielen zwei Parteien gegeneinander -
üblich sind drei Formationen:
- Doublette (zwei gegen zwei, jeder hat drei Kugeln)
- Triplette (drei gegen drei/ jeder hat zwei Kugeln)
- Téte-a-Téte (Einzel, jeder hat drei Kugeln)

Das Anwurfrecht wird durch Los ermittelt. Ein Mitglied desjenigen Teams, dem das Los zufällt, zieht einen Kreis (35-50cm Durchmesser) und wirft die Zielkugel auf eine Distanz zwischen 6 und 10 Metern aus. Beim Spielen müssen immer beide Füße innerhalb des Kreises den Boden berühren. anschließend platziert es die erste Kugel so nah wie möglich an die Sau. Dann muss die andere Partei versuchen, entweder noch besser zu legen, oder - wenn die gegnerische Kugel so gut liegt, dass es unwahrscheinlich ist, besser zu legen - diese wegzuschießen. Gezählt (nötigenfalls gemessen) wird, wenn alle zwölf Kugeln beider Parteien gespielt sind. Wenn z.B. die zweitbeste Kugel der anderen Partei gehört, erhält man einen Punkt, wenn drei Kugeln einer Partei besser liegen gibt es für sie drei Punkte usw. Möglich sind also ein bis sechs Punkte pro Aufnahme. Jetzt hat die Partei Anwurfrecht, die die letzte Aufnahme gewonnen hat. Gespielt wird bis eine Partei
13 Punkte hat.

Los gehts - Kugeln können auf der summerstage oder tel. unter 0681-10230013 (Niki) gemietet werden!

Auf Anfrage Turnierorganisation für Firmen oder privat!

Platzbenützung ist gratis.


  

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